1980/81
Wir schreiben das Sportjahr 1980/81.
Papst Johannes Paul II. wird beim Deutschlandbesuch begeistert begrüßt. Helmut Schmidt wird mit den Stimmen der FDP zum Bundeskanzler gewählt. Im Fernsehen wird die aus den USA importierte Serie Dallas zum Straßenfeger. Bayern München wird zum 7. Male deutscher Meister vor dem Hamburger SV. Schalke 04 muss erstmals in die 2. Liga absteigen. Die in Moskau stattfindenden Olympischen Sommerspiele werden größtenteils von der westlichen Welt boykottiert.
Germania Leer ist ohne Chance in der Verbandsliga Niedersachsen. Auch wenn zu hause ein 2:2 Sieg gegen den Aufsteiger TSV Havelse gelingt müssen die Germanen mit der Spvgg Bad Pyrmont absteigen. In den Spielen beim Wolfen-bütteler SV, dem TSV Havelse, beim 1.FC Osterholz-Scharmbeck und den Amateuren von Eintracht Braunschweig kassiert Germania satte 36 Gegentore.
Zweiter der internen Ostfriesland-Tabelle ist der VfL Ockenhausen. Als Neuling verpasst die Mannschaft nur um 2 Punkte einen erneuten Titelgewinn. Friesen Hänigsen hat am Ende die Nase vorn, weil der VfL 13 Mal unentschieden spielt. Der FC Norden rangiert vor Kickers Emden und die wiederum vor dem TuS Esens. In der Bezirksoberliga ist nur BW Borssum vertreten. Sie müssen als Drittletzter wegen der schlechten Tordifferenz absteigen. Der SV Wilhelms-haven wird hier als Neuling Meister.
Concordia Suurhusen und Stern Emden glänzen in der Bezirksliga. Beide Teams gehen punktgleich durchs Ziel, Suurhusen wird Meister durch die bessere Tordifferenz. Concordia lässt zu Hause nur 6 Gegentore zu. Der Wandertrupp Loppersum als Nachbar der Suurhuser erreicht seine beste Platzierung in der Vereinsgeschichte, noch vor der SpVg Aurich, Concordia Ihrhove, SSV Süder-neuland, TuS Weener und Germania Wiesmoor. Alle Genannten können die Klasse halten. Aber nur Wiesmoor gelingt ein Sieg gegen den Meister aus Suurhusen. Die Sportfreunde aus sichern sich den Bezirksklassentitel durch ihre Heimstärke. Nur dem SV Holtland und dem SV Hage gelingt ein Punktgewinn in Larrelt.
Die drei Kreisligameister heißen RSV Emden, Stern Schwerinsdorf und Ostfrisia Moordorf. Einen 4. Aufsteiger ermitteln die Kreisligavizemeister. Nachdem Petkum und Wallinghausen sich torlos trennen und Wallinghausen den SV Burlage mit 6:1 weg gfegt, muss Petkum schon mit 6 Toren Differenz gegen Burlage gewinnen. In der 87.Minute steht es nur 3:0 für den SV Petkum, aber Wunder gibt es immer wieder, beim Abpfiff steht es 6:0 und Petkum steigt auf. Prominenter Absteiger aus der Kreisliga Leer ist TuRa Westrhauderfehn. Die Fehntjer sind am Tiefpunkt der Vereinsgeschichte angekommen. Aber ebenso ergeht es Fortuna Veenhusen. Der VfL muss sogar die 1. Kreisklasse Leer verlassen und in die 2. Kreisklasse absteigen.
TuS Strudden spielt im Kreis Friesland ebenso wie der TuS Horsten. Die Friedeburger schaffen sogar einen stolzen 2. Platz und lassen nur Schwarz-Weiß Middelsfähr/Mariensiel vorbei.
1981/82
Wir schreiben das Sportjahr 1981/82.
Bundeskanzler Helmut Schmidt und DDR Staats-und Parteichef Erich Honecker treffen zu Gesprächen zusammen.
Auf dem Gelände der geplanten Startbahn West in Frankfurt am Main kommt es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei.. In Erlangen kommt das erste deutsche Retortenbaby zur Welt.
Walter Röhrl und Christian Geistdörfer gewinnen zum 2. Mal die Rallye Monte Carlo.
Der Hamburger SV wird Meister vor dem 1.FC Köln.
5 ostfriesische Mannschaften tummeln sich in der Landesliga Niedersachsen West, der zweithöchsten niedersächsischen Klasse.
Kickers Emden rangiert vor dem VfL Ockenhausen, dem FC Norden, TuS Esens und Germania Leer.
Bis auf Kickers rangieren alle in der unteren Tabellenhälfte; Germania Leer hat als Absteiger Glück, nicht noch ein Mal abzusteigen.
Die Bezirksoberliga geht in ihre dritte Saison. Der einzige ostfriesische Vertreter ist Concordia Suurhusen. Der Neuling rangiert am Ende auf Platz 12. Deutlich das 3:0 zu Hause gegen Schüttorf und das 6:1 gegen Niedersachsen Vechta. Und die Auswärtssiege in Nordhorn gegen Weiße Elf und in Molbergen sichern den Klassenverbleib.
Mit 9 Mannschaften ist Ostfriesland in der Bezirksliga vertreten. Stern Emden und SF Larrelt behalten Tuchfühlung zur Tabellenspitze. Aurich, Ihrhove und Loppersum landen im Tabellenmittelfeld. Süderneuland und Weener können dem Abstieg entrinnen, was Wiesmoor und Borssum nicht gelingt. BW Borssum rutscht zum zweiten Mal nacheinander eine Klasse tiefer.
Die Bezirksklasse wird geprägt durch die Heimstärke des SV Hage und von SuS Strackholt. Hage verliert kein Heimspiel, Strackholt nur gegen den Absteiger FTC Hollen. Das Hage Meister wird, ist der positiven Auswärtsbilanz zu verdanken mit einem glanzvollen 7:2 bei TB Twixlum. Neben Hollen steigen TuRa Marienhafe und SuS Emden in die Kreisliga ab.
In den 3 Kreisligen schaffen der TuS Pewsum, SF Möhlenwarf und RW Emden Meisterschaft und Aufstieg. Pewsum verliert in der Kreisliga Aurich zu Hause nur gegen Plaggenburg und auswärts in Wallinghausen. Möhlenwarf schaftt im Schnitt pro Spiel 3 Tore und verliert zu Hause nur gegen Jheringsfehn. RW Emden schüttelt in der Kreisliga Emden Frisia, Wybelsum und Wolthusen ab.
Der TuS Strudeden wird Vizemeister in der Kreisliga Friesland/Wilhelmshaven und steigt nach einem Entscheidungsspiel gegen den SV Phiesewarden in die Bezirksklasse 2 auf.
1982/83
Wir schreiben das Sportjahr 1982/83.
Helmut Kohl wird vom deutschen Bundestag zum Bundeskanzler gewählt.
Die Transitautobahn Hamburg-Berlin wird eröffnet. Die Schauspielerin Romy Schneider stirbt in Paris.
Deutschland verliert das Endspiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Spanien mit 1:3 gegen Italien.
Der Hamburgers SV wiederholt seinen Titelgewinn vor Werder Bremen und dem VfB Stuttgart.
Kickers Emden wird Meister der Landesliga Niedersachsen West und steigt in die Verbandsliga auf. Am Ende hat Kickers 1 Punkt Vorsprung auf den TuS Lingen. Germania Leer, VfL Ockenhausen, FC Norden und der TuS Esens halten die Klasse. Esens und Ockenhausen nur mit 1 bzw 2 Punkten Vorsprung auf die Absteiger Wunstorf und Rütenbrock.
Kickers demontiert Germania mit 6:1 geht aber selbst in Steinfeld mit 1:5 unter. Leer verliert nur 2 Mal zu Hause, erreicht aber auch in 7 Spielen zu Hause nur ein Unentschieden. Esens verliert 13 Mal auf des Gegners Platz. Der FCF Norden verschenkt eine bessere Platzierung auf Grund von 6 Heimniederlagen.
Concordia Suurhusen kann die Bezirksoberliga nicht halten. 80 Gegentore, nur 3 Heimsiege, auswärts nur ein Sieg in Vechta bedeuten Platz 16.
In der Bezirksliga belegen Aurich, Ihrhove, Stern Emden und der SV Hage 4 der ersten 5 Plätze: Meister wird aber der FC Rastede. In den Ostfriesen-Derbys nehmen sich die Mannschaften gegenseitig die Punkte weg, so dass es für keinen zur Meisterschaft reicht. Larrelt, Süderneuland und Loppersum haben nichts mit dem Abstieg zu tun, den aber der TuS Weener ereilt. Die Rheiderländer können auf gegnerischem Platz nicht gewinnen.
Der TuS Pewsum marschiert durch. Nach der Kreisliga Meisterschaft schafft der TuS als Neuling den erneuten Aufstieg. Im Nachhinein werden dem TuS Punkte aberkannt aus Spielen, in denen ein Jugendspieler fälschlicherweise eingesetzt wurde. Eine Neuaustragung konnte nicht mehr durchgeführt werden. In Einigung mit den betroffenen Vereinen stiegen dann sowohl Pewsum als auch der TV Bunde auf.
Der TuS Strudden kann als 13. der Bezirksklasse 2 nur knapp dem Abstieg entgehen.
In den Kreisligen schaffen der FC Loquard, allerdings punktgleich mit dem RSV Visquard, Germania Holterfehn mit 2 Punkten Vorsprung auf den SV Burlage, sowie Amisia Wolthusen die Meisterschaften und den Aufstieg in die Bezirksklasse.
Frisia Loga, TuRa Westrhauderfehn und Fortuna Veenhusen kommen aus den unteren Gefilden nicht heraus.
1983/84
Wir schreiben das Sportjahr 1983/84.
Kickers Emden hat sich als Neuling in der Verbandsliga behauptet. Allerdings rangiert der BSV mit nur 8 Siegen und 16 Niederlagen auf Platz 13. Mit 4 Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Germania Walsrode und der TuS Syke steigen ab. Der BSV hat gegen Walsrode Probleme und nimmt nur 1 Punkt mit. Meister wird Atlas Delmenhorst, das aber den Aufstieg verpasst.
Die Landesliga West beherbergt 4 ostfriesische Mannschaften. Germania Leer und der FC Norden belegen mit fast ausgeglichenen Bilanzen die Plätze 8 und 9. Germania behält in den direkten Duellen die Oberhand. Der TuS Esens wird zwar nur 14., hat aber auf die beiden Absteiger aus Ockenhausen und auf den 1.FC OHZ 9 Punkte Vorsprung. Die Ockenhauser Zeit ist vorbei. Nur 1 Sieg zu hause gegen den BV Cloppenburg und 1 Sieg in Leer ist die magere Bilanz.
Die Bezirksoberliga spielt ohne ostfriesische Beteiligung.
Aber die Bezirksliga wird angeführt von der SpVg Aurich, die sich mit 9 Punkten Vorsprung den Meistertitel vor Concordia Ihrhove holt. Stern Emden und der SV Hage platzieren sich im oberen Drittel, Pewsum und Bunde als Neulinge, Suurhusen und Larrelt tummeln sich im Mittelfeld. Absteigen aus dieser 18-er Staffel muss allein WT Loppersum. Hervorzuheben das 6:4 des TuS Pewsum gegen den Meister, die Heimbilanz von Stern Emden ohne Heimnieder-lage und das 3:3 im Spitzenspiel Aurich gegen Ihrhove auf dem Ellernfeld.
In der Bezirksklasse wird ein Neuling Meister: der FC Loquard. Ostfrisia Moordorf und RW Emden liegen allerdings nur 3 Punkte zurück. Loquard kann 3:0 in Moordorf gewinnen. Die anderen beiden Neulinge platzieren sich mit unterschiedlichem Erfolg: Amisia Wolthusen ausgeglichen auf Platz 7, Germania Holterfehn mit nur 7 Punkten als Tabellenletzter (Germania siegt nur 1 Mal, gegen Wolthusen.). Neben Holterfehn muss der Bezirksligaabsteiger TuS Weener erneut eine Klasse tiefer rutschen. Für die folgende Saison erhält Ostfriesland die Bezirksstaffeln, so dass aus den Kreisligen viele Mannschaften aufrücken. Die Kreisliga Aurich stellt 10, Leer 5 und Emden 3 Aufrücker. Neu in den Bezirk gelangen damit Mannschaften wie RSV Visquard, Eintracht Plaggenburg, TuS Westerende, RSV Langholt, Frisia Völlenerkönigsfehn und FA Wybelsum. Damit waren die Meisterschaften nicht so interessant, bleibt aber zu erwähnen, dass der VfB Uplengen mit 13 Punkten Vorsprung und 28 Siegen in 32 Spielen den 1.Platz im Kreis Leer belegte.
1984/85
Wir schreiben das Sportjahr 1984/85
Ronald Reagan gewinnt die US-Präsidentenwahl gegen Walter Mondale. Die USA tritt aus der UNESCO aus. Martin Bangemann wird zum neuen Bundesvorsitzenden der FDP gewählt. In der UdSSR wird Michail Gorbatschow neuer Generalsekretär der KpdSU. Das Greenpeace Schiff Rainbow Warrior wird im Hafen von Auckland versenkt.
Im Sport stehen die Olympischen Spiele von Los Angeles im Vordergrund. Boris Becker siegt als jüngster Tennisspieler aller Zeiten in Wimbledon.
Meister in der Bundesliga wird Bayern München vor Werder Bremen und dem 1. FC Köln.
In der Verbandsliga Niedersachsen schafft Kickers Emden erst in den letzten Spielen den Klassenerhalt. Atlas Delmenhorst fertigt die Seehafenstädten in einer durchwachsenen Saison mit 7:3 ab. Der TuS Esens hat sich in der Landesliga West etabliert und liegt in der Tabelle nur einen Platz hinter Germania Leer. Doch die zweitbeste Ostfriesen-Mannschaft ist der FC Norden. 10 von 15 Heimspielen werden gewonnen, auch wenn RW Damme in Norden mit 7:3 gewinnt. Triumphal der 6:1 Sieg des FC am Hoheellernweg in Leer. Die SpVg Aurich ist auf dem aufsteigenden Ast. Als Neuling werden die Auricher Meister der Bezirksoberliga; zu Hause nur eine Niederlage gegen den STV Barßel und mit +64 die beste Tordifferenz der Liga bei 104 geschossenen Toren.. Eine sehenswerte Bilanz. So wie Aurich aufsteigt geht der Höhenflug des VfL Ockenhausen zu Ende. 2 Unentschieden und 171 Gegentore: eine karge Ausbeute.
Die Bezirksliga Nord wird von 4 Mannschaften bestimmt. Unser ostfriesischer Vertreter Stern Emden hat am Schluss die Nase vorn, auch durch die Heimstärke. Stern verliert nur gegen den Lokalrivalen SF Larrelt. Reichlich Tore fallen in Bunde beim 5:5 gegen Stern Emden.
Die Bezirksklasse ist zweigeteilt: Ostfriesland hat wie einst wie bei den Bezirksstaffeln 2zwei Gruppen bekommen. Die Meisterschaften gegen an SuS Strackholt und VfB Uplengen. Strackholt schafft 70% an Siegen, Uplengen lässt nur zum Schluß BW Borssum an sich heran kommen. Viele Mannschaften schnuppern zum ersten Mal Bezirksklassenluft: Frisia Völlnerkönigsfehn, RSV Langholt, SV Spetzerfehn und RSV Visquard.
4 Kreisligen bilden den Unterbau: 2 im Auricher Bereich, eine KL Leer und eine KL Emden/Leer.
Zwei Traditionsvereine scheinen versunken: Frisia Loga und TuS Weener sind in ihren Kreisligen nur Mittelmaß. Beide haben nicht einmal positive Punktbilanzen. Weener verliert das Derby in Holthusen mit 2:5, Loga die Stadtduelle gegen die zweite von Germania mit 1:4.
Der Bereich Wittmund erhält seine eigene Kreisklasse und bringt mit dem SV Werdum einen würdigen Meister hervor.
TuS Strudden und TuS Horsten beenden ihre Zeit im Kreis Friesland.
Die Mannschaft mit den meisten geschossenen Toren bis zur 1. Kreisklasse ist BW Borssum IV mit 124, die meisten Gegentore wie erwähnt der VfL Ockenhausen.
1985/86
Wir schreiben das Sportjahr 1985/86.
Eine rabenschwarze Saison für Kickers Emden. In der Verbandsliga, der höchsten niedersächsischen Klasse, gelingen dem BSV nur 2 Siege (und die auswärts in Hänigsen und Lingen). Kickers kassiert 89 Gegentore, 9 allein in Osterode. Damit steigt der BSV Kickers mit dem TSV Helmstedt ab. Aber die Verbandsliga bekommt ostfriesischen Nachschub. In der Landesliga Staffel West wird der TuS Esens Vizemeister hinter den Amateuren von Hannover 96 und steigt auf. Aurich als Neuling in dieser Staffel verpasst den zweiten Platz nur um einen Punkt. Esens ist die Mannschaft der Unentschieden, der TuS verliert nur 4 Mal. Die beiden anderen Ostfriesen belegen zweistellige Tabellenplätze. Der FC Norden schafft am Ende ein Drei-Punkte-Polster auf den ersten Absteiger, Falke Steinfeld. Germania Leer hält die Rote Laterne. Germania kann zu Hause nur 16 Tore schießen. Allerdings gehen viele Spiele nur knapp verloren, in Norden gewinnt Germania sogar mit 4:3, aber was soll dieser Trost. Die Bezirksoberliga wird in der kommenden Saison nicht durch ostfriesische Mannschaften vertreten sein, denn der einzige Starter in dieser Klasse, Stern Emden, muss als Vorletzter den Gang in die Bezirksliga antreten. Stern hat zu Hause zu wenig Punkte geholt, um den Klassenerhalt zu schaffen. Meister und Aufsteiger in der Bezirksoberliga ist der SV Bad Bentheim. In der Bezirksliga Weser-Ems-Nord schaffen es der TV Bunde und der TuS Pewsum nicht, am SV Nordenham vorbeizukommen. Die Mannschaft aus der Wesermarsch hat einen Zähler mehr als unsere Ostfriesen. Bunde und Nordenham verlieren zu hause nur 1 Mal (Bunde übrigens gegen Ihrhove). Pewsum hat die zweitbeste Auswärtsbilanz. VfB Uplengen, Strackholt, Süderneuland, Ihrhove und Suurhusen landen im Mittelfeld aber drei Absteiger gehen gen Ostfriesland: SF Larrelt, FC Loquard und der VfL Ockenhausen erreichen das Klassenziel nicht. Ockenhausen kann nur 17 Tore in 30 Spielen erzielen und kassiert satte 105 Gegentore. Unsere beiden Bezirksklassenmeister heißen TuS Esens II und TSV Hesel. Esens II setzt sich knapp vor Moordorf durch. Beide haben aber mehr als 10 Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten. In der Staffel II ist die Meisterschaft umkämpfter; 5 Clubs sind nachher nur 4 Punkte auseinander. 4 Kreisligameister füllen den Bestand in den beiden Bezirksklassen auf: TV Greetsiel und der TSV Holtrop steigen in die Bezirksklasse 1, TSV Idafehn und RW Emden steigen in die Bezirksklasse II auf. Holtrop und Idafehn haben in ihren beiden Staffeln jeweils nur 8 Minuspunkte.
Wer beim Spiel FC Norden II gegen SV Wallinghausen in der Bezirksklasse I gewesen ist, mag sich über 16 Tore gefreut haben: 11 für Norden, 5 für Wallinghausen, ein Tag der offenen Tore.