SV Ems Jemgum

Die Gründung erfolgte wohl im Jahre 1926.
Die ersten Daten liegen aus dem Jahr 1949 vor. Der SV spielt in der eingleisigen Kreisklasse Leer. Bis 1969 bleibt der SV Ems auf Kreisebene. Hat aber in den Jahren immer Tabellenplätze unter den ersten 10 inne. 1954 und 1959 gelingt die Vizemeisterschaft, aber erst 1969 die erste Meisterschaft, die nach einer Aufstiegsrunde zum Aufstieg in die Bezirksklasse führt. Gleich im ersten Jahr in der Bezirksklasse ist Jemgum Vizemeister. Und erzielt noch drei Mal Plätze unter den ersten 10. 1974 allerdings ist der SV nur 15. und muss die Bezirklsasse in Richtung Bezirksstaffel verlassen. Nur 2 Jahre in der Bezirksstaffel Süd und der SV Ems ist wieder in der Bezirksklasse: Bis 1980 also 4 Jahre können die Mannen aus JipJap dort bestehen, dann folgt der Fall: erst Abstieg in die Kreisliga Leer, dann sogar Durchrutschen in die 1. Kreisklasse auf Level 10. Und so wie es runter ging, geht’s auch wieder rauf. Nach einem dritten Platz 1984 Aufstieg in die Kreisliga und dort sofort Meister , worauf 2 Jahre Bezirksklasse Staffel 2 folgen. Der Abstieg 1987 in die Kreisliga bedeutet dann ein längeres Verweilen dort. Auch wenn 1995 noch eine Vizemeisterschaft gelingt findet sich der SV Ems 1998 in der LKL Leer wieder, dann wieder Durchrutschen in die Kreisklasse. Der nächste Sprung in höhere Gefilde wird 2008 angesetzt: die Meisterschaft in der 1. Kreisklasse wird belohnt mit dem Aufstieg in die Kreisliga. Und dort hält sich der SV Ems schon im dritten Jahr, wobei die letzte Saison schon wieder zeigte, dass mit dem SV Ems zu rechnen ist.
In 62 Spieljahren hat der SV Ems deutlich positive Bilanzen. Der SV liegt in meiner 195 Mannschaften umfassenden Tabelle bei der Durchschnittsplatzierung an 34. Stelle. Nach absoluten Punkten ist Jemgum 17. Bei den geschossenen Toren sieht es noch besser aus: Der SV ist hier 8. Und hat mehr als 4000 Tore in den 62 Jahren erzielt. Für das Rheiderland ist der SV die dritte Macht nach TV Bunde und TuS Weener.
Zum Schluss einige Highlights: der SV Ems verlor als Absteiger aus der Bezirksklasse 1974/75 in der Bezirksstaffel Nord in Ihren gegen Fresena mit 0:4; 1985/86 gelang als Neuling in der Bezirksklasse gegen den Turnerbund Twixlum ein 6:3; und 2007/08 erzielte der SV Ems als Meister der 1. Kreisklasse Leer 25 Siege und schoss dabei 109 Tore.

SV Sportfreunde Larrelt

Die Wurzeln liegen hier im Jahre 1919 mit dem Verein Germania Larrelt. Am 28.7.1928 wurde dann in der Larrelter Gastwirtschaft Röcker der FT Larrelt aus der Taufe gehoben. Der Vereinswirt Röcker stiftete den 1. Sportplatz an der Wybelsumer Landstraße. Erst nach dem Krieg wurde der Vereinsname zu SV SF Larrelt, nachdem kurzzeitig ein SV Grün-Weiß Larrelt spielte.
65 Jahre seit 1946 haben ich in meinen Unterlagen teils ausführlich festgehalten. Für die SF aus Larrelt hört sich das mit drei Zahlen zunächst so an: 4 Jahre Verbandszugehörigkeit, 49 Jahre spielten die SF im Bezirk und nur 12 Jahre im Kreis. Eine beachtliche Leistung. Schon 1946 finden wir die SF in der Bezirksklasse, ein Jahr später gelingt hier die Meisterschaft und der Aufstieg in die damalige Landesliga Weser-Ems, immerhin die zweithöchste Spielklasse. 1950 müssen die SF allerdings die Verbandsklasse wieder verlassen und spielen 6 Jahre in der ostfriesischen Bezirksklasse. Hier wird immer ein Platz unter den besten 8 erreicht. 1956 dann die Meisterschaft und der Aufstieg in die Amateurliga. In den letzten beiden Bezirksklassen-Jahren gelingen den Stürmern aus Larrelt mehr als 100 Tore. 2 Jahre Amateurliga, dann Abstieg in die Bezirksklasse und nach Platz 15 1961 Abstieg in die 1. Kreisklasse Emden. Hier dauert es immerhin 5 Jahre, ehe die SF wieder in die BK aufsteigen können. 1965 und 1966 werden die SF Meister. Die BK ist für die neu formierte Mannschaft zu früh. Der sofortige Abstieg folgt. 1970 und 1971 gelingt wieder der Coup mit zwei Meisterschaften nacheinander, nur 1971 mit dem Aufstieg verbunden. In der Bezirksklasse folgen 6 Jahre, in denen die Larrelter mit dem Abstieg zu kämpfen haben. Erst ab 1977 werden die Tabellenplätze einstellig und die SF steigen 1981 in die Bezirksliga auf. Die nächsten 20 Jahre sind durch ein Auf-und Ab gekennzeichnet: Bezirksliga, Bezirksklasse, Bezirksliga, Bezirksoberliga, Bezirksliga, Bezirksklasse, Kreisiga. Diese dann unterste Stufe im Jahr 1998 wird durch die Meisterschaft korrigiert und nur 2006 bis 2008 noch einmal erreicht. Jetzt spielen die SF wieder in der Bezirksliga. Alle 65 Jahren zusammengefasst bedeutet für die SF: Rang 10 in Ostfriesland, nach Punkten sogar 7., nach Toren 17. Eine stolze Bilanz.
Hier einige Ergebnisse aus 18506 Spielen: 1950/51 gelang in der Bezirksklasse ein 7:2-Erfolg gegen TuRa Westrhauderfehn; Larrelt schlug 1992/93 den TSV Abbehausen in Abbehausen in der Bezirksliga mit 6:0; verlor aber in der Bezirksklasse der Spielzeit 2002/03 0:5 gegen den VfB Rajen.

SV Leybucht

In Leybucht gab es zuerst einen Sportplatz und dann den Verein. Gründungstag war der 8.5.1964 Gründungsvorsitzender wurde Günther Witt. Dass der Sportbetrieb lief, war Verdienst von Jan Nanninga.
1964/65 tritt der SV dann auf die Bühne, sprich er tritt in der 2. Kreisklasse Norden Staffel Nord an. Platz 4 ist der erste Erfolg. Und für die kommenden Spielzeiten in der 2. Kreisklasse liest sich das ganze auch weiter recht erfreulich: 4 Mal 5. Einmal 3. Einmal 2. Und diese Vizemeisterschaft berechtigt 1971 zum Aufstieg in die 1. Kreisklasse Norden. Und nach 7 Jahren 2. Kreisklasse folgen 7 Jahre 1. Kreisklasse. 1978 wird die erste Meisterschaft eingefahren. Der SV wird mit einer durchwachsenen Bilanz von 32:20 Punkten und 49:31 Toren Titelträger. Ein Jahr können die Leybuchter Kreisligaluft schnuppern, dann nützt auch ein 11. Platz nichts wenn die Liga-Reform einem eine obere Klasse wegnimmt. Der SV Leybucht findet sich in der 1. Kreisklasse Aurich Staffel 2 wieder. Nur 7 Punkte in 26 Spielen bedeuten den Abstieg in die 2. Kreisklasse. 6 Jahre werden für einen Neuaufbau bis 1986 gebraucht. Die Spielzeit 1985/86 bringt die 2. Vereinsmeisterschaft. Die Bilanz ist passabel: 38:6 punkte und 105:13 Tore. Die 1. Kreisklasse Aurich hat den SVL wieder. Aber nur für 4 Jahre. Als Letzter steigt die Mannschaft 1990 ab. Nur 7 Pluspunkte stehen auf der Habenseite. 1993 gelingt ein weiterer Titelgewinn aber im Wechsel steigt der SVL ab und auf. 1996 beginnt jetzt der stufenweise Aufstieg der Leybuchter. Die Stufen sind aber noch ziemlich breit: 7 Jahre Kreisleistungsklasse bis 2002, 6 Jahre Kreisliga bis 2009 und diese Meisterschaft in der Saison 2008/09 hievt die Leybuchter in den Bezirk. Die höchste Stufe in der Vereinsgeschichte. Bei diesem Titelgewinn können die SVLer wieder mehr als 100 Tore schießen, nämlich 112, und in der 3PW 80 Punkte zu holen, ist auch respektabel.
Die Torbilanz des SVL ist deutlich positiv, der SV hat über 700 Tore mehr geschossen als kassiert. In der Liste der besten Durchschnittsplatzierungen rangiert Leybucht auf dem man höre 6. Platz in Ostfriesland. Auch nach Punkten pro Spiel ist der SVL weit vorne zu finden: Platz 11 gleich hinter dem SV Großefehn sagt einiges über die Leistung dieser Mannschaft, die 47 Jahre Fußball spielt.
Einige Highlights des SV: 1971/72 gelang dem SV gegen den Meister der 1. Kreisklasse Norden, den SV FA Wybelsum, als Neuling und Tabellenletzter ein 1:0 Sieg. 1986/87 besiegt der SV als Neuling in der Kreisklasse Aurich den SV Manslagt mit 7:0. Und 2006/07 reichte es in Emden gegen den RSV in der Kreisliga gar zu einem 8:1 Erfolg.

FC Schwarz-Weiß Loquard

Im Sommer 1928 gründeten 37 Fußballbegeisterte junge Männer aus Campen, Rysum und Loquard die Alemannia SW Loquard. Reinhard Wichers war erster Vorsitzender. Am 30.3.1946 wurde der Verein als FC SW Loquard wiedergegründet, unter dem Vorsitzenden von damals.
Die besten Zeiten erlebt der FC bis 1965. Schon 1947/48 gehört Loquard der Bezirksklasse Ostfriesland an, muss aber in dieser Saison absteigen. 2 Jahre in der 1. Kreisklasse Emden/Norden und die SW sind wieder auf höchster ostfriesischer Ebene. Nach Platz 11 und 2 neunten Plätzen erringen sie 1954 die Meisterschaft mit 44:16 Punkten und einer Torbilanz von 81:36. Aber der FC ist nur für zwei Spielzeiten in der Verbandsliga gerüstet. 1956 nach einem 16. Platz steigen die Loquarder wieder in die Bezirksklasse ab. Hier können sie sich dann 9 Jahre lang halten, mit der besten Platzierung 1961 auf Rang drei. Nach dem Abstieg folgen 6 Jahre in der 1. Kreisklasse Norden, aber hier mit Platzierungen zwischen Platz 4 und Platz 7. 1971/72 werden die Loquarder in die neue Kreisliga Norden eingruppiert und nach 2 Jahren gelingt den SW die Meisterschaft. Verbunden mit dem Aufstieg in die Bezirksstaffel Nord. Hier spielt der FC 6 Jahre lang nur eine untergeordnete Rolle. Und 1979 findet sich Loquard in der Kreisliga Aurich wieder. 1983 wird hier der Titel geholt und es beginnt eine kleine Phase des erneuten Aufstiegs. Denn die Loquarder können gleich im Jahr darauf erneut den Titel holen und sind somit schon in der Bezirklsliga. Jetzt beginnt aber nach 2 Jahren eine Talwärtsbewegung: 2 Jahre Bezirksliga, 3 Jahre Bezirksklasse und 2 Jahre Kreisliga. 1991 holt der FC den ersten Platz und bis 1995 spielen die SW wieder in der Bezirksklasse. Nach dem Abstieg in die Kreisliga 1998 sogar ein Absinken in die Leistungsklasse. Aber seit 2000 spielt der FC nun in der Kreisliga Aurich/Emden und dass mit recht passablen Platzierungen. Seit 2002 nur einstellige Tabellenplätze.
In all den 64 Spieljahren ist es dem FC nicht gelungen mehr als 100 Tore pro Saison zu erzielen, allerdings kassierten die SW auch nie mehr als 100 Gegentore. Loquard liegt nach absoluten Punkten an 36. Stelle, nach absoluten Toren an 38. Position. Die Loquarder konnten nur 1,14 Punkte pro Spiel holen und rangieren hier auf Platz 113.
Zum Schluss folgende Ergebnisse: 1964/65 ein umkämpftes 4:4 gegen TuRa Westrhauderfehn in der Bezirksklasse, 1990/91 ein 14:1 gegen Frisia Norddeich in der Kreisliga und 2004/05 werden die Insulaner des TuS Borkum mit 8:2 in der Kreisliga abserviert.

SV Manslagt

45 sportbegeisterte junge Männer riefen am 21.4.1960 den SV Manslagt ins Leben. Gründungsvorsitzender wurde Gerhard Swieter. Erst 1962 konnte ein eigener Sportplatz eingeweiht werden.
1961/62 sind die ersten Daten vorhanden. Der SV wird Meister in der 2. Kreisklasse Norden Staffel Süd und gibt in 16 Spielen nur 2 Punkte ab. Doch der Aufstieg in die 1. Kreisklasse ist nur von kurzer Dauer. Manslagt steigt wieder ab. Sie verbringen 2 Jahre in der 2. Kreisklasse ehe der nächste Aufstieg gelingt. Auch jetzt kann man sich wieder nur 1 Jahr in der 1. Kreisklasse halten. Von 1967 bis 1971 spielt der SV nur in der 2. Kreisklasse. Als Vizemeister der 2. Kreisklasse folgt der Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Mit Schaffung der Kreisliga Norden wird Manslagt dann sogar in diese neue Klasse eingruppiert. Das ist 1972/73. Bis 1979 hält sich der SV in dieser Klasse und erreicht 1974/75 einen hervorragenden 4. Platz, die beste Platzierung in der Vereinsgeschichte. Auch wenn 1978/79 dieser Erfolg wiederholt wird, muss der SV wegen der neuen Klassenstruktur als 4. absteigen in die 1. Kreisklasse-Aurich 2. Nach 3 Jahren folgt der Sturz in die 2. Kreisklasse aus der die Manslagter noch einmal emporklettern, 1987 beginnt die Zeit der Wechsel zwischen 2. und 3. Kreisklasse. Diese Talphase hat erst ein Ende, als die Mannschaft sich mit dem FC Pilsum zur SG zusammenschließt. Sechs Mal müssen die Manslagter mehr als 100 Tore kassieren: 1963 sind es genau 100, 1992 118, 1999 115, 2001 111, 2002 108 und 2008 120. Das hat zur Konsequenz, dass das Torverhältnis der Manslagter in 50 Spieljahren deutlich negativ ist. 1990 geschossenen Toren stehen 2887 erhaltene Treffer gegenüber. Und auch die Punktbilanz ist mager: In 1056 Spielen hat der SV nur 996 Punkte geholt. Somit liegt der SV nur an 175. Stelle bei den Punkten, bei den Toren sind sie 173. Auch bei den Punkten pro Spiel ist der SV leider weit unten, nämlich an 192. von 195 Positionen. Letzter ist im übrigen der SV Ochtersum.
Zum Schluss bemerkenswerte Ergebnisse: 1966/67 verliert der SV beim FC Norden und ihrer Reserve in der 1. Kreisklasse mit 2:13. 1977/78 gelingt aber gegen den Meister Post Norden in der Kreisliga Norden ein beachtlicher 1:0 Erfolg.

TuRa Marienhafe

Turn- und Rasensportgemeinschaft lautet der vollständige Name. Gleich nach Ende des 2. Weltkrieges wurden alte Turngeräte wieder hervorgeholt. Der Fußballsport kam 1 Jahr später dazu. Die ersten Spiele wurden im April 1946 ausgetragen. Das eigentliche Gründungsdatum ist der 11.10.46; der Gründungsvorsitzende hieß Dr.Walter Schwichow.
Die ersten Daten liegen aus der Saison 1949/50 vor. TuRa wird in der 1. Kreisklasse Emden/Norden Sechster. Bis 1966/67 versucht sich die TuRa immer wieder in der Bezirksklasse festzusetzen. Das gelingt maximal für 3 Jahre, dann steigt Marienhafe wieder ab. 1970/71 klettert TuRa die Leiter von der 1. Kreisklasse in die neue Kreisliga über die Bezirks-Staffeln Nord in die Bezirksklasse, alles durch nacheinander folgende Aufstiege. 9 Jahre Bezirksklasse folgten und nach einem zwischenzeitlichen Abstieg in die Kreisliga setzte TuRa 1984/85 wieder einen Sprung an, der 1987/88 in der Bezirksliga endete. Nach drei Jahren Höhenflug dann wieder der Abstieg: 5 Jahre Bezirksklasse, 6 Jahre Kreisliga, dann sogar 2 Jahre Kreisleistungsklasse und nach der Meisterschaft 2003/04 die sofortige erneute Meisterschaft in der Kreisliga, um dann Opfer der Klassenreform durch Wegfall der Bezirksklassen zu werden. TuRa versucht den Wiederaufstieg in den Bezirk.
1764 Spiele der TuRa stehen bei mir zu Buche. Immerhin wurden in diesen Spielen 3645 Tore erzielt. Nur ein Mal hatten die Stürmer die Stiefel für 106 Tore geschnürt: in der Saison 2003/04 in der Leistungsklasse. Die magerste Torausbeute mit 39 Treffern stammt aus der Saison 1989/90 beim Abstieg aus der Bezirksliga.
Die meisten Punkte in der 2-Punkte Wertung wurden 1984/85 mit 49 erzielt, in der 3-Punkte Wertung in der Saison 1995/96 mit 67 Punkten.
Nach absoluten Punkten liegt TuRa an 23. Stelle in meiner Ostfriesen-Tabelle hinter dem TuS Ditzumerverlaat und vor dem VfR Heisfelde.
1965/66 besiegte TuRa die SV Warsingsfehn in der Bezirksklasse mit 9:2; gegen denselben Gegner folgte im Spieljahr 1974/75 ein 7:0 ebenfalls in der Bezirksklasse. Und 1988/89 besiegte man in der Bezirksliga den Vizemeister Germania Leer in Leer mit 3:2

Sportfreunde Möhlenwarf

Die erste Besprechung zur Gründung fand am 23.4.1948 statt. Das Gründungsdatum ist der 27.4.1948. Schon in den 20er Jahren gab es einen Verein unter dem Namen Victoria, der aber 1933 den Spielbetrieb einstellte.
Schon nach 2 Kreisklassenspielzeiten konnten die Sportfreunde in die Bezirksklasse aufsteigen. Der Meisterschaft 1951 in der 1. Kreisklasse folgten 6 Jahre in der Bezirksklasse Ostfriesland, in der die SF 1953 mit Platz 3 die beste Platzierung erreichten. Nach dem Abstieg 1957 gelang schon drei Jahre später die erneute Meisterschaft und der Aufstieg. Bis 1964 waren die Möhlenwarfer Mitglied in der Bezirksklasse. Nach dem Abstieg 1964 blieben die Sportfreunde bis 1972 in der 1. Kreisklasse. Das besondere dabei waren 1 Meisterschaft und 5 Vizemeisterschaften, bis dann die Eingliederung in die neue Bezirksstaffel Süd erfolgte. Hier konnten die Sportfreunde aber nur Plätze ab Platz 10 erreichen, ohne wieder an die alte Stärke anzuschließen. Nur 1983 spielten die Sportfreunde noch ein Mal in der Bezirksklasse. 1987 folgte dann sogar der Abstieg aus der Kreisliga in die KK und 1989 sogar das Abrutschen in die 2.KK. Der Meisterschaft 1992 folgte 1993 die Meisterschaft in der 1. Kreisklasse und somit wieder der Aufstieg in die Kreisliga, aber über die Kreisleistungsklasse als Zwischenstation haben die SF jetzt ihre Klasse in der 1.Kreisklasse Leer gefunden. Nur einmal 2008 erreichten die Möhlenwarfer keinen Platz unter den ersten 10, aber ein Aufstieg ist auch in der abgelaufenen Spielzeit noch nicht wieder möglich gewesen.
9 Mal in 62 Jahren erzielte der Möhlenwarfer Sturm mehr als 100 Tore, so dass nach absoluten Toren die SF den ersten Platz in Ostfriesland innehaben. Gefolgt von einem weiteren Rheiderländer Club, dem TV Bunde. Nach absoluten Punkten sind die SF auch weit vorne in der Ostfriesland-Tabelle: sie sind 8.
Durch die leider nicht so guten Spielzeiten liegt Möhlenwarf nach Punkten pro Spiel nur auf Rang 39.
Das Auf-und Ab des torfreundlichsten Clubs in Ostfriesland sollen durch folgende Ergebnisse belegt sein: 1953/54 ein grandioses 10:0 gegen Concordia Ihrhove in der Bezirksklasse; 1977/78 ein 1:6 in Rhauderfehn gegen BW in der Bezirksstaffel Nord und 1992/93 nach dem Tief mit der Meisterschaft als Neuling der 1.Kreisklasse und der einzigen Heimniederlage gegen den MTV Ditzum mit 2:3.

SV Nortmoor

Über die Gründung liegt nur die Jahresangabe 1959 vor.
Der SV Nortmoor hat, fangen wir mit dem besten erreichten Endstand an, ein mal im Bezirk gespielt: 2003/04 konnte der SV nach der Vizemeisterschaft in der Kreisliga Leer den Aufstieg schaffen, musste aber in dieser Bezirksklassensaison Lehrgeld zahlen. Als 14. stieg der SV wieder ab. Aber zur Chronologie: Schon 1960/61 wird der SV in der 1.Kreisklasse geführt. Bis 1967 bleibt Nortmoor erstklassig auf Kreisebene. Der Abstieg bringt 6 Jahre 2. Kreisklasse, und 1973 nach Klassenneueinteilungen reicht ein 4. Platz zum Wiederaufstieg in die 1. Kreisklasse. 1976/77 schafft der SV die Meisterschaft und den Aufstieg in die Kreisliga Leer, die er aber nach 2 Jahren wieder verlassen muss. Erst 1984/85 spielt der SV wieder in der Kreisliga, hält sich dort 11 Jahre. Eine erneute Klassenneueinteilung verdammt den SV allerdings zum Abstieg in die Leistungsklasse. Bis 2000 verbleibt der SV dort, steigt in die Kreisliga wieder auf um dann zum Höhepunkt ein Jahr in der Bezirksklasse zu verbringen. Der Fall geht dann schnell: 2 Jahre Kreisliga, dann Abstieg in die 1. Kreisklasse, wo der SV auf die besseren Zeiten hofft.
Der SV hat in 1461 Spielen bislang ein positives Torkonto erreicht 3045 Treffer wurden erzielt, das sind mehr als 2 Treffer pro Spiel, dem gegenüber stehen 2865 Gegentreffer. Der Torrekord datiert aus dem Jahre 2009/10, wo der SV 96 Mal ins Schwarze traf. In der Saison 1966/67 musste der Torhüter des SV allerdings 93 Mal hinter sich greifen. Die beste Punktbilanz gelang mit 46 Punkten in der 2PW in der Spielzeit 1976/77, und mit 62 Punkten in der 3-Punktewertung in der Saison 1999/00. Der SV rangiert in der Tabelle nach absoluten Punkten an 73. Stelle, hinter dem TuS Holtriem und vor RW Emden. Nach absoluten Toren ist der SV 85. in Ostfriesland.
Einige Highlights des SV: 1969/70 wurde im Nachbarschaftsduell in Filsum in der 2.Kreisklasse mit 4:0 gewonnen, 1989/90 gab es für den SV beim Meister der Kreisliga den TuS Ditzumerverlaat beim 1:7 nichts zu holen und ebenso zeigte Germania Leer II in der Saison 2004/05 dem SV in der Kreisliga beim 0:6 die Grenzen auf.